Abonnementkonzerte der 54. Konzertreihe

Bitte beachten Sie die Änderungen des Konzertbeginns: Auf Anregung vieler Abonnenten haben wir den Beginn unserer Veranstaltungen an Samstagen und Sonntagen auf 19.30 Uhr vorverlegt. An allen anderen Wochentagen beginnen unsere Konzerte um 20 Uhr.


Die 54. Konzertsaison als PDF


Sonntag, 28. September 2014, 19.30 Uhr

SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
Stéphane Denève, Leitung
Nikolaj Znaider, Violine

Peter I. Tschaikowsky

Violinkonzert D-Dur op. 36

Johannes Brahms

Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98


Zwei Werke der Romantik eröffnen eine Saison, die in jedem Konzert der Romantik huldigt. Tschaikowskys Violinkonzert, eines der Paradestücke eines jeden Violinvirtuosen, gibt Nikolaj Znaider Gelegenheit, seine Virtuosität und seine Fähigkeit zum kantablen Spiel vorzuführen. Das SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart begleitet ihn dabei unter der Leitung seines Chefdirigenten Stéphane Denève.
Mit der letzten Sinfonie von Brahms wird ein Werk aufgeführt, das Tradition und Moderne, Emotionalität und Rationalität vereint. So ist eine Kette von fallenden Terzen Grundlage des ersten Satzes. Der sehnsuchtsvolle zweite Satz wird kontrastiert vom virtuosen Scherzo. Das Finale verbindet dann eine Passacaglia mit Variationen über ein Thema Johann Sebastian Bachs mit der Formgestaltung eines Sonatensatzes.

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Sonntag, 19. Oktober 2014, 19.00 Uhr

Isang Enders, Violoncello
Igor Levit, Klavier

Ludwig van Beethoven

Sonaten für Violoncello und Klavier

Mit Beethovens fünf Sonaten für Violoncello und Klavier beginnt die Gattungsgeschichte der Cellosonate. Damit wird das Instrument aus der Basslage herausgeführt und als Soloinstrument vorgestellt, das kantabel zu singen, virtuos zu springen und dramatisch zu spielen versteht.

Gerade das kantable Spiel hat man an dem jungen deutschen Cellisten Isang Enders gerühmt, das er als Solocellist der Sächsischen Staatskapelle besonders weiterentwickelte. Mit Igor Levit, der in Wiesloch im Januar 2013 mit Beethoven-Sonaten Aufsehen erregte und durch sein Beethovenspiel im Heidelberger Frühling 2014 begeisterte, wird ein Pianist auftreten, der als ein profunder Kenner nicht nur der Sololiteratur gilt, sondern sich auch immer als Kammermusiker versteht.

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Montag, 10. November 2014, 20.00 Uhr

Leipziger Streichquartett
Alois Posch, Kontrabass
Christian Zacharias, Klavier

Ludwig van Beethoven

Streichquartett Es-Dur op. 74
(„Harfenquartett“)

Antonin Dvořák

Streichquintett G-Dur op. 77 für
Streichquartett und Kontrabass

Franz Schubert

Quintett A-Dur D 667 für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass („Forellenquintett“)

Ein Programm zum Schwelgen hören wir in diesem Konzert. Beethovens vielleicht lyrischstes Streichquartett eröffnet den Abend, bevor Dvořáks Streichquintett, in einer ungewöhnlichen Besetzung, die die tiefe Lage durch den Kontrabass hervorhebt, erklingt. Mit dem fast volkstümlich gewordenen „Forellenquintett“ Schuberts steht eine Komposition am Ende des Abends, die durch die Reichhaltigkeit der Melodien und durch die ungewöhnlichen Modulationen eine unerhörte Tiefe des Ausdrucks zum Vorschein kommen lässt.

Dem weltweit renommierten Leipziger Streichquartett stehen in diesem Konzert der Kontrabassist Alois Posch, langjähriger Stimmführer der Wiener Philharmoniker, und Christian Zacharias, Pianist und Dirigent des Orchestre de Chambre de Lausanne, zur Seite.

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Sonntag, 23. November 2014, 19.30 Uhr

Van Baerle Trio

Felix Mendelssohn Bartholdy

Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66

Frank Martin

Trio über irische Volkslieder

Antonin Dvořák

Dumky für Klaviertrio e-Moll op. 90

Das junge Van Baerle Trio aus Amsterdam mit Hannes Minnaar, Klavier, Maria Milstein, Violine, und Gideon den Herder, Violoncello, war Preisträger vieler Wettbewerbe, u.a. gewann es 2013 den 2. Preis des ARD-Wettbewerbs in München. In der Saison 2013/14 spielte das Trio im Rahmen der „Rising Star Tour“ in den bedeutendsten Konzerthallen, etwa in Wien, Amsterdam, Paris und Köln.

Nach Mendelssohns zweitem Klaviertrio erklingt das „Trio über irische Volkslieder“ von Frank Martin, in dem der Schweizer Komponist irische Volkslieder verarbeitet.

Dvořáks „Dumky“-Trio nimmt in seiner Folge von sechs Tänzen, „Dumka“ genannt, ebenfalls volksmusikalische Elemente auf und gehört zu den beliebtesten Werken des Komponisten. Es gibt jedem Musiker die Möglichkeit, sein kantables Spiel und seine virtuosen Fähigkeiten vorzuführen.

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Sonntag, 7. Dezember 2014, 19.30 Uhr

Carmina Quartett

Teo Gheorghiu, Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy

Streichquartett a-Moll op. 13

Karol Szymanowsky

Streichquartett C-Dur op. 37

Antonin Dvořák

Klavierquintett A-Dur op. 81

Nach begeistert aufgenommenen Konzerten 1993 und 2000 freuen sich die Musiker auf ein Wiedersehen mit dem Wieslocher Publikum. Das Quartett, das in dieser Saison sein 30jähriges Konzertjubiläum feiern darf, beginnt den Abend mit einem Jugendwerk Mendelssohns, das seine Auseinandersetzung mit Beethovens letzten Streichquartetten zeigt. Karol Szymanowskys erstes Streichquartett ist ein bedeutendes Werk der Verbindung von spätromantischer Musik mit polnisch akzentuierten Motiven und Tänzen.

Zu Dvořáks Klavierquintett kommt der junge Pianist Teo Gheorghiu hinzu, der durch seine Rolle als genialer Junge im Film „Vitus“ an der Seite von Bruno Ganz und Julika Jenkins bekannt wurde.

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Samstag, 17. Januar 2015, 19.30 Uhr

Brentano String Quartet

Joseph Haydn

Streichquartett B-Dur op. 50, Nr. 1

Béla Bartók

Streichquartett Nr. 3

Franz Schubert

Streichquartett d-Moll D 810
(„Der Tod und das Mädchen“)

In New York ansässig ist das Brentano String Quartet, das bereits kurz nach seiner Gründung im Jahr 1992 große Wertschätzung erlangte. So erhielt es bei seinem Debut in der Londoner Wigmore Hall den 1. Preis beim Royal Philharmonic Society Musikwettbewerb. Ab 2014 ist das Brentano String Quartet Quartet-in-Residence an der Yale School of Music als Nachfolger des Tokyo String Quartet.

Drei Klassiker der Quartettkomposition stehen auf dem Programm des Konzertes. Jedes Werk zeugt von der Individualität der Komponisten: Haydn mit seiner Verbindung von konzertanter und kammermusikalischer Schreibweise, Bartók in seinem kurzen ein-sätzigen dritten Streichquartett durch seinen kompromisslosen Zugriff und Schuberts wohl berühmtestes Quartett, das dem Kampf zwischen Tod und Leben seinen Ausdruck verleiht.

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Sonntag, 8. Februar 2015, 19.30 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem SWR

Kammersolisten XXI

Isabelle van Keulen, Leitung

Bernhard Crussel

Quartett D-Dur op. 7 für Klarinette und Streichtrio

Gioacchino Rossini

Sonata à quattro Nr. 3 C-Dur für Streicher

Ludwig van Beethoven

Septett Es-Dur op. 20

Mit einer außergewöhnlichen Besetzung kommt die renommierte niederländische Geigerin Isabelle van Keulen mit den Kammersolisten XXI nach Wiesloch. Die Mitglieder des Ensembles spielen in bedeutenden Orchestern und sind begeisterte Kammermusiker, die auch unbekannte Pfade der Musikgeschichte erkunden.

Selten zu hören sind Werke des finnischen Komponisten Crussel, dessen Stücke eine faszinierende frühromantische Musik bieten und Rossini ist eher als Opern- weniger als Instrumentalkomponist bekannt. Im zweiten Teil des Konzertes steht Beethovens Septett auf dem Programm, eine seiner populärsten Kompositionen.

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Samstag, 21. Februar 2015, 19.30 Uhr

SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Jonathan Cohen, Leitung
Jean-Eric Soucy, Viola

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 92 („Oxford“)

Friedrich Wilhelm Heinrich Benda

Concerto Nr. 2 für Viola und Orchester in Es-Dur

Wolfgang Amadé Mozart

Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Zwei große Werke der Wiener Klassik, Haydns „Oxford“-Sinfonie und Mozarts Es-Dur Werk, rahmen eine Komposition ein, die als eine zeitgenössische Erstaufführung erklingt. Der königlich preußische Kammermusiker am Hof in Potsdam Benda komponierte eines der wenigen Konzerte für Viola und Orchester in einem vergleichsweise klassischen Stil, der „Gründlichkeit, Fleiß und Erfindung“, so ein Zeitgenosse, verrät.

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Sonntag, 15. März 2015, 19.30 Uhr

Nareh Arghamanyan, Klavier

Johannes Brahms

Balladen op. 10

Robert Schumann

Faschingsschwank aus Wien op. 26

Sergei Rachmaninov

Variationen über ein Thema von Corelli op. 42
Morceaux de Fantaisie op. 3

Mili A. Balakirev

Islamey op. 18

Im Februar 2013 gastierte die junge armenische Pianistin in Wiesloch. Damals spielte sie mit Hyeyoon Park ein Konzert mit Violinsonaten. Heute gibt sie ein Klavier-Rezital, das die Brücke schlägt von deutscher romantischer Musik hin zu den Fantasie-Stücken Rachmaninovs, die sie bereits eindrucksvoll auf CD eingespielt hat. „Islamey“ von Balakirev, einem russischen Komponisten, verarbeitet Anklänge der Volksmusik des Kaukasus. Der Titel des Werkes ist ursprünglich ein tscherkessischer Volkstanz, die Komposition selbst galt lange als das schwierigste Klavierstück überhaupt.

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Alle Angaben ohne Gewähr. Achten Sie bitte auch auf die Ankündigungen in der lokalen Presse. Keine Kartenrücknahme. Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten. Bild- und Tonaufnahmen nur mit Genehmigung des Veranstalters und der Künstler gestattet.


zuletzt aktualisiert
am 10.07.2014

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Kunstfreunde Wiesloch e.V.
Rudolf Lauer
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69168 Wiesloch
Tel: 06222/52351
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