Abonnementkonzerte der 49. Konzertreihe

Bitte beachten Sie die Änderungen des Konzertbeginns: Auf Anregung vieler Abonnenten haben wir den Beginn unserer Veranstaltungen an Samstagen und Sonntagen auf 19.30 Uhr vorverlegt. An allen anderen Wochentagen beginnen unsere Konzerte um 20 Uhr.

Die 49. Konzertsaison 2009/2010 als PDF-Dokument


Sonntag, 20. September 2009, 19.30 Uhr

ALINA IBRAGIMOVA, Violine
NICOLAS ALTSTAEDT, Violoncello
FRANCESCO PIEMONTESI, Klavier

Ludwig van Beethoven                 Sonate für Klavier und Violine F-Dur
                                                op. 24 (“Frühlingssonate”)
Zoltán Kodály                             Duo für Violine und Violoncello op. 7
Dmitri Schostakowitsch                Klaviertrio e-Moll op. 67 (1944)

Drei junge Musiker, die am Beginn einer verheißungsvollen Karriere stehen, eröffnen unsere Konzertreihe. Nach ihrem fulminanten Debut beim Heidelberger Frühling 2009 – die Kritik sprach von “einer Traumformation echter Seelenverwandter“ – spielen sie im Palatin in Zweier-Formation Werke von Beethoven und Kodály und zum Schluss eines der bedeutendsten Klaviertrios des 20. Jahrhunderts, Schostakowitschs Opus 67. Ein besonderer Abend, bei dem man die hohe Qualität der nachrückenden Künstlergeneration bewundern kann.




Freitag, 9. Oktober 2009, 20.00 Uhr

SWR RADIO-SINFONIEORCHESTER STUTTGART
JOHANNES MOSER, Violoncello
Leitung:
Stéphane Denève


Gabriel Fauré                             Pelléas et Mélisande op. 80
Camille Saint-Saëns                   Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33

Claude Debussy:                        Prélude à l’après-midi d’un faune
Albert Roussel                           Sinfonie Nr. 3 g-Moll op. 42


Wegen Erkrankung von Michel Plasson wird das Konzert von Stéphane Denève geleitet. Der in Frankreich geborene Stéphane Denève hat in Paris studiert und ist ausgezeichneter Kenner des französischen Repertoires. Seine Gesamtaufnahme der Sinfonien von Roussel wurden von der Presse begeistert aufgenommen. Er ist Chefdirigent des Royal Scottish Symphony Orchestra.
Im Mittelpunkt des Konzertes steht der Cellist Johannes Moser, der nach dem Gewinn des Tschaikowsky-Wettbewerbs im Jahr 2002 als vielgefragter Solist auf der ganzen Welt konzertiert und hoch gerühmte CD-Aufnahmen vorlegte. Er wird das 1. Konzert für Violoncello und Orchester in a-Moll von Camille Saint-Saëns spielen. Außerdem stehen selten zu hörende Kompositionen von Gabriel Fauré und Albert Roussel auf dem Programm. Es wird besonders aufschlussreich sein, das Klangideal des Stuttgarter Orchesters verbunden mit französischem Esprit zu hören.





Sonntag, 1. November 2009, 19.30 Uhr

KLAVIERABEND
DEJAN LAZIĆ

 

Domenico Scarlatti:      Sonaten K. 9, 430, 135, 380, 420, 82
Béla Bartók:                Sechs Tänze im Bulgarischen Rhythmus SZ 107
                                 Trauermarsch aus der symphonischen Dichtung „Kossuth“ SZ 21
                                 Drei Rondos über Slowakische Volksweisen SZ 84
Frédérik Chopin:           Andante spianato et Grande Polonaise op. 22 
                                 Sonate Nr.2 b-Moll op. 35
                                 Ballade Nr. 3 As-Dur op.47   

Der kroatische Pianist Dejan Lazić wurde in Zagreb geboren und wuchs in Salzburg auf, wo er auch am Mozarteum seine Ausbildung erhielt. Weltweit wurde er schnell bekannt als „brillanter Pianist und begabter Musiker voller Ideen, die er überzeugend realisiert“ (Gramophone). Die New York Times bejubelte „sein Spiel voller Poesie, vollendeter Phrasierung und voller Dynamik, die der Musik Frische und Spontaneität verleiht“. Mit großem Erfolg gab er Recitals in New York, Paris, London, Montreal, Tokyo, Amsterdam - nur in Deutschland gilt er noch weitgehend als Geheimtipp.

Der SWR wird sein Konzert im Palatin mit Miniaturen von Scarlatti und Bartók und bekannten Werken von Chopin aufzeichnen.




Dienstag, 24. November 2009, 20.00 Uhr

DIE DEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE BREMEN
ALISON BALSOM, Trompete
TANJA TETZLAFF, Violoncello
Leitung: TREVOR PINNOCK


Joseph Haydn                         
Sinfonie Nr. 49 f-Moll « La passione »
Joseph Haydn                          Cellokonzert C-Dur
Joseph Haydn                          Trompetenkonzert Es-Dur
Joseph Haydn                          Sinfonie Nr. 104 D-Dur 
              

Nach zwei Jahren gibt es ein Wiederhören mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, die diesmal unter der Leitung von Trevor Pinnock ausschließlich Werke von Joseph Haydn spielt. Nicht nur des Programms wegen wird dieses Konzert ein besonderes sein: Das Aufeinandertreffen eines der besten Kammerorchester Deutschlands mit einem Vertreter der englischen historischen Aufführungspraxis verspricht ein funkelndes und transparentes Musizieren. Trevor Pinnock hat sich mit der Gründung des Ensembles „The English Concert“ als einer der führenden Interpreten der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts etabliert. Neben der Sinfonie « La passione » erklingt die Sinfonie Nr. 104.

Zwei Solistenkonzerte stehen auf dem Programm, das Cellokonzert C-Dur mit Tanja Tetzlaff als Solistin und das Trompetenkonzert mit der englischen Trompeterin Alison Balsom. Die junge, erfolgreiche Trompeterin erhielt ihre Ausbildung in London und Paris. Auch sie ist mit der historischen Aufführungspraxis vertraut, da sie neben der modernen Trompete das Spiel auf der Naturtrompete studierte.




Samstag, 12. Dezember 2009, 19:30 Uhr

ARTEMIS QUARTETT

NATALIA PRISHEPENKO / GREGOR SIGL
FRIEDEMANN WEIGLE / ECKART RUNGE


Ludwig van Beethoven                        Streichquartett Nr. 6 B-Dur op. 18/6
Ludwig van Beethoven                        Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 95
Ludwig van Beethoven                        Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131

Seit 20 Jahren gehört das Artemis Quartett zur Spitzengruppe der internationalen Streichquartette. In seiner erfolgreichen Konzerttätigkeit hatten wir das Quartett vier Mal  bei unseren Konzerten im Palatin zu Gast. Nun gibt es sein fünftes Konzert - in neuer Besetzung in den Mittelstimmen. „Mit seinen neuen Mitgliedern hat es auf Anhieb seine alte Geschlossenheit erreicht“ – so die FAZ.

In einem Programm, das ausschließlich dem Quartettschaffen Beethovens gewidmet ist, kann man an den drei aufgeführten Quartetten, dem frühen op. 18/6, dem Quartett op. 95 aus der mittleren Schaffensperiode und dem späten op. 131 die immense Vertiefung und die Vollendung des klassischen Quartetts erleben.




Samstag, 9. Januar 2010, 19.30 Uhr

BUNDESJUGENDORCHESTER (BJO)
FAZIL SAY, Klavier
Leitung: PETER RUZICKA

Peter Ruzicka                             Maelstrom
Ludwig van Beethoven                Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Igor Strawinsky                          Le sacre du printemps

Wieder einmal gastiert das Bundesjugendorchester bei den Kunstfreunden in Wiesloch. Die Leitung hat der komponierende Dirigent Peter Ruzicka, der auch als Intendant der Salzburger Festspiele sehr erfolgreich wirkte. Zu Beginn stellt er sich, ein Schüler Hans Werner Henzes, als Komponist vor. Dem 2008 uraufgeführten Werk „Maelstrom“ liegt die „Vorstellung eines beständigen Wechsels musikalischer Klangströme zugrunde“ (so der Komponist zu seinem Werk). Es folgt eines der Skandal-Stücke des 20. Jahrhunderts: das von Igor Strawinsky als Ballettmusik komponierte Werk „Le Sacre du Printemps“. Es ist eines der musikalisch fortschrittlichsten Werke des Komponisten. Die Harmonik, die Instrumentation und vor allem der Rhythmus lassen dieses Stück zu einem außerordentlichen Erlebnis werden. In der Mitte des Programms steht das dritte Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, vorgetragen vom jungen türkischen Pianisten Fazil Say.




Sonntag, 7. Februar 2010, 19.30 Uhr

NURIT STARK, Violine
CÉDRIC PESCIA, Klavier


Johann Seb. Bach          Partita Nr 1 B-Dur
Robert Schumann          Sonate für Violine u. Klavier d-Moll op.121
Johann Seb. Bach          Ciaccona aus der Partita d-Moll BWV 1004
George Enescu              Sonate Nr. 3 op. 25 „Dans le caractère
                                  populaire roumain“ für Violine u. Klavier

In diesem Konzert stellen wir zwei junge Musiker vor, Preisträger internationaler Wettbewerbe, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Die israelische Geigerin Nurit Stark studierte in Tel Aviv, an der Juilliard School New York, in Köln und Berlin. Als Solistin trat sie mit dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Münchner Radio Sinfonieorchester unter Zubin Metha und Dmitri Sitkovetsky auf, gab Kammerkonzerte in der Wigmore Hall London, beim Schleswig-Holstein-Musik-Festival und bei Gidon Kremers Lockenhaus-Festival.
 

Ihr Partner am Klavier ist Cédric Pescia. Er gewann 2002 den 1. Preis beim Gina Bachauer International Piano Competition (USA). Seine CD-Einspielungen von Werken von Couperin, Debussy, Messiaen und Bach (Goldberg-Variationen) zeigen sein intelligentes, virtuoses und klangvolles Spiel und förderten seine Karriere.




Freitag, 19. März 2010, 20.00 Uhr

WÜRTTEMBERGISCHES KAMMERORCHESTER HEILBRONN
ELISABETH LEONSKAJA, Klavier
Leitung: RUBEN GAZARIAN

Ludwig van Beethoven                        Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Ludwig von Beethoven                        Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

Ein hinsichtlich Programmgestaltung und Interpretation außergewöhnlicher Abend verspricht dieses Konzert zu werden. Elisabeth Leonskaja, die vor zwei Jahren im Palatin einen denkwürdigen Klavierabend gab, spielt das G-Dur- und das Es-Dur-Konzert des Wiener Komponisten. Dabei kann man gleichsam an einem Abend die Vielfalt der musikalischen Sprache des Komponisten erleben, und es wird erfahrbar, wie Beethoven Formen übernimmt und modifiziert. Ein Blick auf die Anfänge der Konzerte verdeutlicht dies: Stellt zu Beginn des 4. Konzertes das Klavier das verinnerlichte Hauptthema vor, so erscheint in den Kadenzakkorden des 5. Konzertes eine extrovertierte Stimmung, die an die aufbrausenden Tonfälle der „Eroica“ – ebenfalls in Es-Dur – erinnern. Elisabeth Leonskaja wird vom Württembergischen Kammerorchester Heilbronn begleitet, das von dem jungen armenischen Dirigenten Ruben Gazarian geleitet wird.




Donnerstag, 22. April 2010, 20.00 Uhr

ARCANTO QUARTETT
ANTJE WEITHAAS / DANIEL SEPEC 
TABEA ZIMMERMANN / JEAN-GUIHEN QUEYRAS

Wolfgang A. Mozart                   Streichquartett d-Moll KV 421
Béla Bartók                              Streichquartett Nr. 5 Sz 103
Johannes Brahms                      Streichquartett c-Moll op. 51/1

Lange haben wir uns um ein Konzert dieses außergewöhnlichen Quartetts bemüht! Unsere Besucher werden einen besonders eindrucksvollen Konzertabend erleben, denn die Musikerinnen und Musiker, die weltweit auf den großen Konzertpodien als Solisten geschätzt werden, widmen sich mit großer Freude dem Zusammenspiel im Quartett – der empfindlichsten und klangvollsten Kammermusikformation. Die Homogenität des Quartetts ist verblüffend, jeder Part im Geflecht der vier Stimmen  zeugt von großer Musikalität.


Alle Angaben ohne Gewähr. Achten Sie bitte auch auf die Ankündigungen in der lokalen Presse.

zuletzt aktualisiert
am
17.05.2009
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