KONZERTE DER SAISON 2007/2008 IM PALATIN WIESLOCH, Staufersaal Abonnementkonzerte der 47. Konzertreihe

 Die 47. Konzertsaison als .doc

Bitte beachten Sie die Änderungen des Konzertbeginns: Auf Anregung vieler Abonnenten haben wir den Beginn unserer Veranstaltungen an Samstagen und Sonntagen auf 19.30 Uhr vorverlegt. An allen anderen Wochentagen beginnen unsere Konzerte um 20 Uhr.


Freitag, 21. September 2007, 20.00 Uhr
KAMMERMUSIKABEND
ISABELLE FAUST, Violine
STEVEN ISSERLIS, Violoncello
KIRILL GERSTEIN, Klavier


Michail Glinka                    Trio pathétique d-Moll
Maurice Ravel                    Sonate für Violine und Violoncello   
Sergej Prokofjew                Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 f-Moll op. 80
Dmitri Schostakowitsch       Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67

Das Eröffnungskonzert unserer Konzertreihe führt drei Stars der klassischen Musik zusammen, die neben ihrer solistischen Karriere eine besondere Liebe zur Kammermusik verbindet.
Die Geigerin Isabelle Faust und der Cellist Steven Isserlis sind unseren Besuchern aus eindrucksvollen Konzerten im Palatin bekannt. Bei unserem Kammermusikabend ist der 1979 geborene Pianist Kirill Gerstein ihr Klavierpartner.
Glinkas  „Trio pathétique“ aus dem Jahr 1832 gilt als Paradebeispiel seelenvoller russischer Romantik, Schostakowitschs berühmtes Trio Nr. 2 ist ein Meisterwerk dieser Gattung. Außerdem hören Sie das selten aufgeführte Duo für Violine und Violoncello von Ravel und die erste Violinsonate von Prokofjew.



Sonntag, 21. Oktober 2007, 19.30 Uhr
KAMMERMUSIKABEND
DANIEL HOPE, Violine
SEBASTIAN KNAUER, Klavier


Manuel de Falla                             Spanische Volkslieder
Johannes Brahms                           Sonate Nr. 3 d-Moll op. 108
Felix Mendelssohn Bartholdy            Lieder (bearbeitet für Violine und Klavier)
Edvard Grieg                                  Sonate Nr. 3 c-Moll op. 45

Daniel Hope, der 2005 und 2006 als „Instrumentalist des Jahres“ den Echo-Klassik-Preis erhielt, ist uns als Geiger des Beaux Arts Trios schon zweimal bei unseren Konzerten im Palatin begegnet. Diesmal kommt der Musiker - der „neue Star unter den Geigern“, so die „Welt“ - mit seinem Klavierpartner Sebastian Knauer zu uns. Das Programm enthält neben den beiden großen Sonaten von Johannes Brahms und Edvard Grieg Pretiosen für Geige, bei denen wir das verinnerlichte, sehr persönliche Spiel des Künstlers erleben werden.



Montag, 5. November 2007, 20.00 Uhr
ensemble resonanz, HAMBURG

W.A. Mozart            Divertimento KV 138
Béla Bartók             Divertimento für Streichorchester Sz 113
Sándor Veress         Vier Transsylvanische Tänze
Antonín Dvorák        Streicherserenade E-Dur op. 22

Das ensemble resonanz setzte in den letzten Jahren in der Hamburger Musikszene Glanzlichter. 2002 erhielten die Musiker für vorbildliche Interpretationen und neue Wege der Programmgestaltung den renommierten Würth-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland. Das Programm enthält neben den bekannten Werken von Mozart und Dvorák ein Spätwerk von Bartók, sein dem Basler KO gewidmetes Divertimento, und zum 100. Geburtstag von Sándor Veress seine Transsylvanischen Tänze.





Freitag, 30. November 2007, 20.00 Uhr
DIE DEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE BREMEN
MARTIN FRÖST, Klarinette
Leitung: STEFAN SOLYOM
- in Zusammenarbeit mit dem SWR -

Benjamin Staern        „Muramaris“
Carl Nielsen               Konzert für Klarinette und Orchester op. 57
Franz Berwald            Sinfonie Nr. 4 Es-Dur op. 60 („naïve“)

Der junge schwedische Dirigent Stefan Solyom leitet das „nordische“ Programm der DKPh Bremen. Er war Schüler von Leif Segerstam und Jorma Panula und gewann 2000 als 21-jähriger den Internationalen Sibelius-Dirigierwettbewerb. Inzwischen dirigierte er in Berlin (Komische Oper), in Frankfurt, an der Bayerischen Staatsoper und bei allen Rundfunkorchestern in Schweden, Dänemark und Finnland sowie beim SWR, hr, MDR und NDR. Beim BBC Scottish Symphony Orchestra ist er zurzeit als ständiger Gastdirigent engagiert.
Über den schwedischen Klarinettisten Martin Fröst schrieb die „Times“: „ Until you’ve heard Martin Fröst, you really haven’t heard the clarinet“. Der neue Star der Klarinette konzertierte mit so prominenten Partnern wie Mitsuko Uchida, Leif-Ove Andsnes, Heinrich Schiff, Christian Tetzlaff und Tabea Zimmermann. Auf dem Programm steht neben Nielsens Klarinettenkonzert eine Sinfonie des schwedischen Romantikers Franz Berwald.




Freitag, 18. Januar 2008, 20.00 Uhr
ORCHESTRE DE CHAMBRE DE LAUSANNE
CHRISTIAN ZACHARIAS, Klavier und Leitung

Felix Mendelssohn B.        Konzertouvertüre „Die Hebriden“ op. 26
Frédéric Chopin                Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21
Felix Mendelssohn B.        Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56  („Schottische“)

Als „poesievollen Aufbruch in neue Klangwelten“ bejubelte die FAZ das Konzert des Orchestre de Chambre de Lausanne beim Rheingau Musik Festival 2006 und hob besonders hervor, welche enorme künstlerische Leistung aus der Doppelfunktion von Zacharias als Dirigent und Solist des Abends erwuchs. Ein musikalischer Dialog entspinnt sich regelmäßig zwischen ihm und dem Orchester, wenn er vom Flügel aus dirigiert. Dabei knüpft er an die Aufführungspraxis an, die auch in der Klassik üblich war: Der Dirigent als Primus inter Pares. Zacharias ist einer der wenigen deutschen Pianisten seiner Generation mit einer internationalen Karriere. Seit 2000 ist er Chefdirigent beim Orchestre de Chambre de Lausanne, 2007 erhielt er für seine künstlerische Leistung als Pianist den Midem Classical Award, Cannes. Wir freuen uns auf eine Wiederbegegnung mit diesem bedeutenden Künstler, der zuletzt 1997 bei uns im Palatin zu Gast war.





Sonntag, 10. Februar 2008, 19.30 Uhr
KLAVIERABEND
ELISABETH LEONSKAJA

Ludwig van Beethoven:     Sonate für Klavier Nr. 30 E-Dur op. 109
                                     Vivace, ma non troppo - Adagio espressivo - Tempo 1                                               Prestissimo Gesangvoll, mit innigster Empfindung
                                     (Andante molto cantabile ed espressivo)
Ludwig van Beethoven:     Sonate für Klavier As-Dur op. 110
                                     Moderato cantabile molto espressivo
                                     Allegro molto
                                     Adagio ma non troppo
                                     Fuga: Allegro ma non troppo

- Pause -

Franz Schubert:               Impromptu As-Dur D 935 /2
                                    Allegretto - Trio
Franz Schubert:               Impromptu B-Dur D 935 /3 Thema. Andante - Var. 1 - 5
Frédéric Chopin:              Scherzo Nr. 3 cis-moll op. 39
Frédéric Chopin:              Nocturne Nr. 2 Des-Dur op. 27
Frédéric Chopin:              Scherzo Nr. 2 b-moll op. 31

Seit Jahrzehnten gehört Elisabeth Leonskaja zu den gefeierten großen Pianisten unserer Zeit. Als sie vor zwei Jahren im Rahmen unserer Konzertreihe die beiden Klavierkonzerte von Mendelssohn spielte, luden wir sie spontan zu diesem Klavierrecital ein.
Ihre fast legendäre Bescheidenheit macht Elisabeth Leonskaja noch immer medienscheu. Betritt sie aber die Bühne, spürt das Publikum die Kraft, die daraus erwächst, dass sie Musik als ihre Lebensaufgabe empfindet. Auf dem Programm stehen u.a. Werke von Chopin und Beethovens späte Sonaten op. 109 und op. 110.





Freitag, 14. März 2008, 20.00 Uhr
SWR SINFONIEORCHESTER BADEN-BADEN UND FREIBURG
KONSTANTIN LIFSCHITZ, Klavier
Leitung: FABRICE BOLLON

Maurice Ravel            Rapsodie espagnole
Sergej Prokofjew        Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16
Manuel de Falla         Il sombrero de tres picos (Ballett „Der Dreispitz“)

Nach seinem Dirigierstudium in Salzburg debütierte der Franzose Fabrice Bollon bei den Salzburger Festspielen. Er war Chefdirigent des Sinfonieorchesters von Flandern und gastierte an den Opernhäusern in Tel Aviv,  Luzern, Amsterdam und an der Deutschen Staatsoper Berlin und wird regelmäßig von namhaften Orchestern in ganz Europa eingeladen.
Konstantin Lifschitz hören wir mit Prokofjews Klavierkonzert Nr. 2 zum dritten Mal im Palatin. Immer wieder faszinieren seine sehr persönlichen Interpretationen mit großer innerer Bewegtheit, die ohne publikumswirksame Effekthascherei auskommen. Das von unserem Publikum hoch geschätzte SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg bringt, wie so oft, ein spannendes Programm mit.





Samstag, 5. April 2008, 19.30 Uhr
LIEDERABEND
WERNER GÜRA, Tenor
CHRISTOPH BERNER, Klavier

Lieder von Franz Schubert, Ludwig v. Beethoven und Hugo Wolf

Mit Werner Güra konnten wir für den von vielen Abonnenten gewünschten Liederabend einen herausragenden Künstler verpflichten. Der in München geborene Tenor sang nach Abschluss seiner Studien bei Kurt Widmer alle großen Mozartpartien seines Fachs (Don Ottavio, Tamino, Belmonte) an der Semperoper und an der Staatsoper Berlin, u.a. unter Daniel Barenboim. Vom Anfang seiner Laufbahn an galt sein Streben einem Gleichgewicht zwischen Bühne, Konzert, Oratorium und Lied. Er sang unter René Jacobs, Harnoncourt, Herreweghe, Adam Fischer und Kurt Masur Oratorien und Passionen.
Mit seinen beiden Liedbegleitern Jan Schultsz und Christoph Berner veröffentlichte er inzwischen fünf CDs, die mit Preisen (Diapason d‘or) ausgezeichnet wurden und seinen hohen Rang als Liedinterpret unterstreichen. Werner Güra gab Liederabende in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam, im Lincoln Center New York und bei den Schubertiaden in Schwarzenberg und Barcelona.




Donnerstag, 8. Mai 2008, 20.00 Uhr
BRAHMS-ABEND
FELIX GOTTLIEB, Klavier
ALEXANDER VINNITSKI, Violine
ALEXANDER RUDIN, Violoncello

Johannes Brahms    Streichsextett B-Dur op. 18
Johannes Brahms    Streichsextett G-Dur op. 36
                            (für Klaviertrio bearbeitet von Theodor Kirchner)

Bei diesem Kammermusikabend, mit dem wir unsere 47. Konzertreihe beschließen, hören Sie die zwei Sextette von Johannes Brahms in der Bearbeitung für Klaviertrio von Theodor Kirchner. Der heute als Komponist vergessene Theodor Kirchner gehörte zu Brahms’ engstem Freundeskreis. Geboren in Chemnitz, wirkte er viele Jahre als Dirigent und Organist in Zürich und Winterthur. Brahms war begeistert von dieser Bearbeitung seiner Sextette, mit der sein Freund ihn bei einem Besuch in der Schweiz überraschte. Die drei Musiker sind Absolventen des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums und vielfach ausgezeichnete Preisträger internationaler Wettbewerbe.

Alle Angaben ohne Gewähr. Achten Sie bitte auch auf die Ankündigungen in der lokalen Presse.

zuletzt aktualisiert
am
17.05.07
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